SATZUNG der SG Motor Freital e.V.




§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Sportgemeinschaft Motor Freital e. V.", kurz SG Motor Freital

2. Er hat seinen Sitz in Freital und ist im Vereinsregister eingetragen.

3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

1. Vereinszweck ist die Förderung des Sports. Unter Ausschluss von parteipolitischen, rassischen und konfessionellen Gesichtspunkten setzt sich der Verein zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und der Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend, zu dienen. Für die Vereinsmitglieder sind deshalb die Mitgliedschaft und Mitarbeit in verfassungswidrigen Gruppierungen, Organisationen, Vereinen etc., das Äußern und Verbreiten verfassungswidrigen Gedankengutes sowie das Benutzen leistungsstimulierender Mittel (Doping) verboten.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft

1. Vereinsmitglieder können natürliche, volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter. Die gesetzlichen Vertreter übernehmen die Verantwortung zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages. Stimmberechtigt sind Mitglieder ab 18 Jahren.

2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Leitung der Abteilung, in der sich der Aufzunehmende betätigen will. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuches sind sowohl die Abteilungsleitung als auch der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

3. Personen, die sich um die Förderung des Sports und der Jugend besondere Verdienste erworben haben, können auf Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft eines Vereinsmitgiiedes endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

2. Der Austritt kann nur zum Schluss eines Kalenderhalbjahres durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

3. Der Ausschluss eines ordentlichen Mietgliedes kann durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied:
    - die Bestimmungen der Satzung, Ordnungen oder die Interessen des Vereins verletzt,
    - die Anordnungen oder Beschlüsse der Vereinsorgane nicht befolgt,
    - mit der Zahlung seiner finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz zweimalige schriftliche Mahnung im Rückstand ist.

4. Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Betroffenen mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen kein Beschwerderecht zu.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

1. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages die Zahlungsmodalitäten und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

2. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit, sie haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

 

§ 6 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind:
     - die Mitgliederversammlung
     - der Vorstand

 

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
     - Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes,
     - Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes
     - Entgegennahme des Kassenberichtes des Schatzmeisters
     - Beschlussfassung über den Haushaltsplanes und der Jahresabschlüsse,
     - Entgegennahme des Kassenprüfberichtes,
     - Beschlussfassung der Beitragsordnung,
     - Beschiussfassung über Änderungen der Satzung und über die Vereinsauflösung,
     - Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern,
     - weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.

2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal aller zwei Jahre, voraussichtlich im I. Quartal, statt.

3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind durchzuführen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn das durch mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe des Zwecks und des Grundes gegenüber dem Vorstand verlangt wird.

4. Mitgliederversammlungen sind vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von einem der stellv. Vorsitzenden, durch nachweisbare schriftliche Einladungen mit einer Frist von 4 Wochen und
unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die schriftliche Einladung erfolgt durch Mitteilung im Internet (Homepage des Vereins) und durch öffentlichen Aushang in den Schaukästen des Vereins. Diese befinden sich im Stadion des Friedens und an weiteren Steilen im Stadtgebiet Freital, die in der Vereins-Homepage aufgelistet sind. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu geben.

5. Die Mitgliederversammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, wenn die
Mitgliederversammlung nicht anderes mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließt.

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden offen und mit einfacher Mehrheit gefasst; Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder. Hierbei zählen die abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

 

§ 8 Vorstand

1. Die Zusammensetzung des Vorstandes ist:
     - Vorsitzender
     - 1. stellvertretender Vorsitzender
     - 2. stellvertretender Vorsitzender
     - Schatzmeister
     - Abteilungsleiter der einzelnen Sportarten (wenn nicht schon in einem anderen Amt vertreten)
     - Jugendleiter

2. Im Sinne des § 26 des BGB besteht der Vorstand aus dem Vorsitzenden, den 1. und 2. stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Nur Mitglieder des Vereins können Vorstandsmitglieder werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 4 (vier) Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.

4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden oder einem stellv. Vorsitzenden einberufen worden sind. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des 1. stellv. Vorsitzenden.

6. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderem Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die
     - Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
     - Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
     - Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes,
     - Buchführung,
     - Erstellung der Jahresberichte,
     - Vorlage der Jahresabschlüsse.

7. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, kann der Vorstand einen Vertreter in diesen kooptieren. Zur nächsten Mitgliederversammlung muss dieser Vertreter offiziell gewählt werden.

 

§ 9 Vergütung für die Vereinstätigkeit

1. Alle Ämter des Vereins werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs.2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

4. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage
des Vereins.

5. Zur Erledigung der Geschäftsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen. Die Geschäftsstelle wird vom Geschäftsführer geleitet.

6. Im Übrigen haben Vorstandsmitglieder des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon etc.

7. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 8 Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die
Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

8. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.

 

§10 Sportjugend

Die Sportjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Sie führt und verwaltet sich selbständig und arbeitet nach einer eigenen Jugendordnung, die der Vereinssatzung und den gesetzlichen Bestimmungen nicht widersprechen darf. Die Jugendordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.Der Jugendleiter wird von den Jugendlichen (bis Vollendung des 26. Lebensjahres) gewählt und
ist Mitglied im Vorstand des Vereins.

 

§11 Kassenprüfer

1. Die Mitgliederversammlung wählt aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder mindestens zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

2. Die Kassenprüfer prüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und der Belege des Vereins, die Kassenführung der Abteilungen sowie sonstige Kassen sowohl sachlich als auch rechnerisch und bestätigen dies durch ihre Unterschrift. Über das Ergebnis ist in der Mitgliederversammlung zu berichten.

3. Bei ordnungsgemäßer Kassenführung erfolgt der Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

 

§12 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei deren Einberufung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt ist.

2. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an den Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke nutzen darf.

4. Die Liquidation des Vereins erfolgt durch den Vorstand. Zu Liquidatoren können auch andere
Personen von der Mitgliederversammlung bestellt werden, die die laufenden Geschäfte des
Vereins abzuwickeln haben.

 

§13 Inkrafttreten

Diese Satzung ist durch die Mitgliederversammlung am 11 .03. 2011 beschlossen worden. Sie
tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.